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Perspektive bieten – Verantwortung übernehmen
inklusive Kinder- und Jugendhilfe in den Koalitionsvertrag nehmen
Nur 14% der Wahlberechtigten sind unter 30 Jahre alt. Lässt sich daher erklären, dass die Zukunft junger Menschen nicht im Fokus der den Diskurs bestimmenden Parteien steht?
In seinem lesenswerten Essay "Wozu Kinder?" zitiert Harald Welzer in der taz futurzwei den ehemaligen Bundeskanzler Willy Brandt, der in seiner Regierungserklärung von 1969 formuliert:
„Bildung und Ausbildung, Wissenschaft und Forschung stehen an der Spitze der Reformen, die es bei uns vorzunehmen gilt. [...] Das Ziel ist die Erziehung eines kritischen, urteilsfähigen Bürgers, der imstande ist, durch einen permanenten Lernprozess die Bedingungen seiner sozialen Existenz zu erkennen und sich ihnen entsprechend zu verhalten. Die Schule der Nation ist die Schule. [...] Die Bundesregierung wird sich von der Erkenntnis leiten lassen, dass der zentrale Auftrag des Grundgesetzes, allen Bürgern gleiche Chancen zu geben, noch nicht annähernd erfüllt wurde. Die Bildungsplanung muss entscheidend dazu beitragen, die soziale Demokratie zu verwirklichen.“
Dieses beschriebene Ziel ist auch oberste Maxime der Kinder- und Jugendhilfe. Daher appellieren die Fachverbände für Erziehungshilfen an die verhandelnden Fraktionen, die Fortführung der Reform zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe im Koalitionsvertrag zu verankern.
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