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In unseren Einrichtungen leben junge Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebenswegen in Gemeinschaften, die sie sich in der Regel erst einmal nicht selbst aussuchen konnten. Auf dieser Basis ein für alle gutes Leben zu gestalten, erfordert von den jungen Menschen und von den sie betreuenden Erwachsenen grundlegend Respekt vor der der Einzigartigkeit jedes einzelnen.
Das fordert heraus und ist ein Lernfeld für demokratisches Zusammenleben. Hier kann es keinen Platz für Diskriminierung aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung und der sexuellen Orientierung geben, sonst ist die Wohngruppe kein sicherer und guter Ort.
Ein von Respekt geprägtes Zusammenleben auf Zeit ist im Alltag auf die Fähigkeit zu Kompromissen und zu konstruktivem Streit angewiesen. Dies betrifft alle Beteiligten gleichermaßen und ist gerade dann nicht einfach umzusetzen, wenn die Unterschiede groß sind und die Zeit knapp ist. Doch der Alltag zeigt auch: wenn es gelingt, junge Menschen zu befähigen, die Perspektiven der anderen einzunehmen und die Durchsetzung berechtigter Interessen auszuhandeln, wird Vielfalt lebbar und erweitert das Spektrum aller.
Dies eine unschätzbare Kompetenz für die Zukunft in einer immer diverser werdenden Gesellschaft, weil das Anders-Sein der einzelnen nicht mehr als Bedrohung, sondern als Bereicherung gesehen werden kann. Diese Erfahrung kann davor schützen, Ungleichartiges auch als ungleichwertig anzusehen und dies als Legitimation für Ausgrenzung und Abwertung zu nehmen.
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